Jingfang-Behandlung von Magen-Darm-Störungen und Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen

In diesem praxisbezogenen Seminar stellen wir unsere Erfahrungen mit der Behandlung von Verdauungsstörungen mit oder ohne Nasenbeteiligung vor.

Die Weiterbildung im Überblick

Datum: 

19./20. September 2020

Tag/Zeit: 

Sa., 9:00–17:30 Uhr; So., 9:00–16:00 Uhr

Präsenzzeit: 

14 Stunden

Kursleitung: 

Dr. Andreas Kalg und Dietmar Wohl

 

Unterrichtssprache: 

Deutsch

Kosten

CHF 495.-

Anmeldung

Über diese Weiterbildung

Ein Jingfang-Seminar mit Dietmar Wohl und Andreas Kalg

Viele Patienten, die zu uns in die Praxis kommen, haben eine chronische Sinusitis oder eine chronisch verstopfte Nase. Mitunter kommen sie gar nicht primär wegen der verstopften Nase, sondern wegen anderer Beschwerden. Doch bei der Anamnese fällt auf, dass ihre Nase dauernd verstopft ist. Dies tritt auch häufig dann in Erscheinung, wenn sie sich zur Akupunktur hinlegen. Sobald sie liegen, ist die Nase zu. Die chronisch verstopfte Nase ist jedoch nicht einfach eine Erkrankung der Nase, sondern hat ihren Ursprung im Verdauungssystem. Also muss man zur Behandlung von Nase und Nebenhöhlen immer auch das Verdauungssystem mitbehandeln. 

 

In diesem praxisbezogenen Seminar stellen wir unsere Erfahrungen mit der Behandlung von Verdauungsstörungen mit oder ohne Nasenbeteiligung vor. Neben unseren eigenen Erfahrungen beziehen wir uns dabei auch auf die Erfahrung renommierter chinesischer Jingfang-Ärzte und japanischer Kampo-Ärzte. 

Wir stellen die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Rezepturenmuster der folgenden Erkrankungen bzw. Symptome vor:

 

  • Durchfall

  • Verstopfung

  • Erkrankungen der Nase und der Nebenhöhlen (chronische Sinusitis, chronisch verstopfte Nase, allergische Rhinitis)

«Im Kurs präsentiert Andreas Kalg sehr klar und praxisnah Beispiele für die verschiedenen Rezepturen. Somit ist der Kurs auch für Anfänger der chinesischen Arzneitherapie geeignet»

— Thomas R., Teilnehmerin

Über die Kursleitung

  • Studium der Chinesischen Medizin an der Zhejiang Chinese Medical University, VR China, mit Abschluss als Master der TCM in 2009 und als Doktor der TCM in 2014.

  • Schon bei seinem Master-Studium hat er sich auf die Erforschung der klassischen Rezepturen spezialisiert.

  • Seit seinem Besuch in Nanjing 2009 studiert er die klassischen Rezepturen mit Prof. Huang Huang. 2010 hat er Huang Huang’s Handbuch „Die Klassischen Rezepturen der Chinesischen Medizin in der modernen Praxis“ ins Deutsche übersetzt. 

  • Seit 2010 hat Andreas Kalg Prof. Huang Huang jährlich nach Deutschland und in die Schweiz eingeladen und seine Seminare übersetzt.

  • Andreas Kalg praktiziert Chinesische Medizin als Heilpraktiker in seinen Praxen in Herborn und Haiger, in Hessen, Website: www.tcm-kalg.de

Dr. Andreas Kalg

  • Dietmar Wohl lebt und praktiziert als Heilpraktiker in Augsburg.

  • Anfangs ist er über das Kungfu auf die Chinesische Medizin gestoßen, hat dann verschiedene Akupunktur-Stile und chinesische Kräuterheilkunde gelernt.

  • Seinen Zugang zu den klassischen Rezepturen fand er über KAMPO, die japanische Variante des Jing Fang. In seiner Praxis wendet er vor allem die klassischen Rezepturen (Jing Fang), wie auch die Master-Tung-Akupunktur an.

  • Als Dozent unterrichtet er die Master-Tung-Akupunktur und die Anwendung der klassischen Rezepturen (Jing Fang).

Dietmar Wohl