Japanische Akupunktur - Teil 2

"Kiiko-Matsumoto-Akupunktur Style" Einführung in die Theorie und Praxis dieser Methode mit Demonstration und viel praktischem Üben der Teilnehmer untereinander.

Die Weiterbildung im Überblick

Datum: 

28./29. September 2019

Tag/Zeit: 

Sa., 9:00–17:30 Uhr; So., 9:00–16:00 Uhr

Präsenzzeit: 

14 Stunden

Kursleitung: 

Hedi Holschuh

 

Unterrichtssprache: 

Deutsch

Kosten

CHF 495.–

Anmeldung

Über diese Weiterbildung

Die Grundausbildung besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen.


Die Hara Diagnose ist eine sehr alte Methode der Bauchdiagnose. Durch Palpieren können Veränderungen im Hara erkannt und zugeordnet werden. So kann der Behandler zu wichtigen zusätzlichen Informationen über den Patienten gelangen und die Ursache einer Erkrankung, Behandlungsblockaden erkennen und diagnostizieren.

 

Hiermit ergibt sich ein sehr umfassendes Krankheitsbild des Patienten, das zu einer klaren Behandlungsstrategie, mit entsprechenden Akupunkturen, führt.

 

In diesem an der Praxis orientierten Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Hara Diagnose vermittelt, verschiedene Behandlungsabläufe und Techniken der Japanischen Akupunktur "Kiiko-Style" vorgestellt und demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen diese palpatorischen Fertigkeiten geübt. Die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Behandlungsmuster werden besprochen und in Akupunktur Behandlungen umgesetzt.

 

Der praktische Teil nimmt etwa die Hälfte der Unterrichtszeit ein. Die Kursteilnehmer üben in Dreiergruppen und können das Erlernte direkt in der Praxis anzuwenden.

 

Teil 2:
Nach einer kurzen Wiederholung von Teil 1 mit Ergänzungen, werden wir weiterführende Untersuchungsmethoden der jap. Akupunktur Kiiko-Style, theoretisch besprechen.

 

Die Spezial Themen werden sein:

  1. Verschiedenen Muster der Leberpathologie:
    Bei welchen Symptomen müssen wir an eine Leberbehandlung denken. Wie erkenne ich, ob die Leber sich in einem Leere oder Fülle Zustand befindet. Wie erkenne und behandele ich Leber Blutstagnation. Das Zhong-Qi spielt hier auch eine große Rolle.
     

  2. Das Autonome Nervensystem:
    Das Autonome NS ist heute von sehr großer Bedeutung, da viele unserer Patienten dem Stress des Alltags nicht mehr gewachsen sind. Diese Überforderung führt zu Störungen in der Regulation des NS. Depression und Burnout sind die Folge. Wie erkennen wir Sympathikus Dominanz, Parasympathikus Dominanz und wie können wie diese behandeln.
     

  3. Welche Behandlungsblockaden gibt es und wie können wir sie beseitigen.
    Anschließend werden in kleinen Gruppen diese Methoden praktisch geübt. Die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Behandlungsmuster werden besprochen und in Akupunktur Behandlungen umgesetzt.

 

So kann jeder Teilnehmer auf der einen Seite seine palpatorischen Fähigkeiten weiter verfeinern und verbessern und auf der anderen Seite auch selbst spüren, wie eine solche Behandlung sich anfühlt und welche direkt spürbaren Wirkungen sich damit erzielen lassen.

 

Durch diese vielen Hinweise, die wir durch die Palpation des Abdomen und Halses bekommen ergibt sich oft ein weiteres Problem: "Wo fange ich an und was kommt als nächstes". Ein weiteres Ziel dieses Seminar ist es auch, hier Hilfestellungen zu geben.

«Hedi ist sehr kompetent, das gefällt mir. Sie ist bereit ihr Wissen zu teilen, das schätze ich sehr. »

Lea H., Teilnehmerin

Über die Kursleitung

  • Studium der Dipl. Biologie an der TH Darmstadt. (1976-1981)

  • Ab 1982 Ausbildung in Chinesischer Massage und Akupunktur, Klassischer Homöopathie und Phytotherapie in Australien (Canberra). 

  • Klientenzentrierter Gesprächsführung (GwG) und EFT. 

  • Ab 1988 Akupunktur Ausbildungen bei Rhada Thambirajah und in der Arbeitsgemeinschaft AGTCM im ABZ-Mitte.

  • Seit 2002 Weiterbildungen in Japanischer Akupunktur bei David Euler, Kiiko Matsumoto und Steven Birch, Dan Bensky und Charles Chase 

  • Ausbildungen in chin. Pharmakologie(Kirschbaum, Versluys, Clavy…)

  • Seit 2000 bis 2015 Dozentin des ABZ-Mitte in der dreijährigen Ausbildung für chines. Medizin und Akupunktur.

  • Dozentin im Schul-Ambulatorium, Leitung von Supervisionen.

  • 2001 bis 2006 Regional Leiterin des AK-Mitte der AGTCM.

  • Seit 2011 Leitung von Weiterbildungen in der AGTCM.

  • Seit 1988 eigene Praxis in Seeheim-Jugenheim mit dem Schwerpunkt Chinesische Medizin.

Hedi Holschuh