Japanische Akupunktur - Teil 1

"Kiiko-Matsumoto-Akupunktur Style" Einführung in die Theorie und Praxis dieser Methode mit Demonstration und viel praktischem Üben der Teilnehmer untereinander.

Die Weiterbildung im Überblick

Datum: 

15./16. Juni 2019

Tag/Zeit: 

Sa., 9:00–17:30 Uhr; So., 9:00–16:00 Uhr

Präsenzzeit: 

14 Stunden

Kursleitung: 

Hedi Holschuh

 

Unterrichtssprache: 

Deutsch

Kosten

CHF 495.–

Anmeldung

Über diese Weiterbildung

Grundausbildung in Japanische Akupunktur Kiiko Style in drei Teilen.

Die Grundausbildung besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen.

Die Hara Diagnose ist eine sehr alte Methode der Bauchdiagnose. Durch Palpieren können Veränderungen im Hara erkannt und zugeordnet werden. So kann der Behandler zu wichtigen zusätzlichen Informationen über den Patienten gelangen und die Ursache einer Erkrankung, Behandlungsblockaden erkennen und diagnostizieren.

Hiermit ergibt sich ein sehr umfassendes Krankheitsbild des Patienten, das zu einer klaren Behandlungsstrategie, mit entsprechenden Akupunkturen, führt.

In diesem an der Praxis orientierten Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Hara Diagnose vermittelt, verschiedene Behandlungsabläufe und Techniken der Japanischen Akupunktur "Kiiko-Style" vorgestellt und demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen diese palpatorischen Fertigkeiten geübt. Die sich hieraus ergebenden unterschiedlichen Behandlungsmuster werden besprochen und in Akupunktur Behandlungen umgesetzt.

Der praktische Teil nimmt etwa die Hälfte der Unterrichtszeit ein. Die Kursteilnehmer üben in Dreiergruppen und können das Erlernte direkt in der Praxis anzuwenden.

Teil 1:

1.Schritt der Behandlung ist die Hara Diagnose.

Hier können wir z.B. Adrenale Erschöpfung diagnostizieren. Wir können Blockaden im Immunsystem erkennen und Zeichen für Blutstagnation ( Oketzu) finden und diese anschließend behandeln. Da der Patient genug Qi zur Besserung der Beschwerden haben muss, ist es wichtig Zhong Qi und Magen Qi behandeln zu können.

Des Weiteren werden wir die verschiedenen diagnostischen Hinweise in der Halsregion besprechen. Diese können uns sehr viele verschiedene Hinweise geben. So zeigen sie uns, ob es sich bei dem Patienten z.B. um eine Schilddrüsen Problematik handelt oder ob der Patient unter einer Shao Yang-Problematik leidet.

2. Schritt: Rücken Diagnose und Behandlung

Die wichtigste Diagnostik und Behandlung am Rücken ist das I-Hi-Kon. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden die palpatorischen Fertigkeiten und die Grund-Behandlung, die sich daraus ergibt, praktisch geübt.

Es handelt es sich hierbei nicht nur um eine Symptom bezogene Rückenbehandlung, sondern es ist zusätzlich eine konstitutionelle Behandlung mit der wir die Grund Energien des Patienten behandeln und stärken können.

«Hedi ist sehr kompetent, das gefällt mir. Sie ist bereit ihr Wissen zu teilen, das schätze ich sehr. »

Lea H., Teilnehmerin

Über die Kursleitung

Studium der Dipl. Biologie an der TH Darmstadt. (1976-1981)

Ab 1982 Ausbildung in Chinesischer Massage und Akupunktur, Klassischer Homöopathie und Phytotherapie in Australien (Canberra). 

Klientenzentrierter Gesprächsführung (GwG) und EFT. 

Ab 1988 Akupunktur Ausbildungen bei Rhada Thambirajah und in der Arbeitsgemeinschaft AGTCM im ABZ-Mitte.

Seit 2002 Weiterbildungen in Japanischer Akupunktur bei David Euler, Kiiko Matsumoto und Steven Birch, Dan Bensky und Charles Chase 

Ausbildungen in chin. Pharmakologie(Kirschbaum, Versluys, Clavy…)

Seit 2000 bis 2015 Dozentin des ABZ-Mitte in der dreijährigen Ausbildung für chines. Medizin und Akupunktur.

Dozentin im Schul-Ambulatorium, Leitung von Supervisionen.

2001 bis 2006 Regional Leiterin des AK-Mitte der AGTCM.

Seit 2011 Leitung von Weiterbildungen in der AGTCM.

Seit 1988 eigene Praxis in Seeheim-Jugenheim mit dem Schwerpunkt Chinesische Medizin.

Hedi Holschuh